Aus welchen Substanzen können homöopathische Arzneien hergestellt werden?
Als Ausgangsubstanz für homöopathische Arzneien dienen vor allem folgende Stoffe:
- PFLANZLICHE STOFFE
Hier werden ganze frische Pflanzen (z.B. Blauer Eisenhut, Arnika, etc.), Teile von Pflanzen wie Blätter, Blüten, Früchte, Rinde, etc. (z.B. die Blätter- und Blüten des Holunders, der Wurzelstock der Traubensilberkerze, etc.) und Pflanzendrogen (z.B. Kokkelskörner, Brechnuss, etc.) verwendet. - TIERISCHE STOFFE
Die Absonderungen des Pottwals, die Tinte des Tintenfisches, die spanische Fliege, die Cochenille-Laus, die Milch des Rottweilerhundes, etc. - NOSODEN
Nosoden sind krankhafte Absonderungen oder krankhaftes Material wie z.B. Sekret der Gonorrhoe, Auswurf der TBC, Krebszellen, etc. Der Arzt Constantin Hering hat diese Stoffgruppe zum ersten Mal in die Homöopathie eingeführt. - MINERALISCHE STOFFE
Chemischen Elementen wie Gold, Silber, Platin, Schwefel, etc. und deren Verbindungen wie Silbernitrat, Kieselerde, Arsen, etc. - STOFFGEMISCHE
Gemische wie Hirschhornsalz, Steinöl, etc. - SYNTHETISCHE STOFFE
Synthetische Stoffe wie Nitroglyzerin, Carbolsäure, etc. - ANDERE STOFFE
Es werden auch aus anderen Stoffen wie z.B. Pilzen, Flechten, etc. homöopathische Arzneien hergestellt.

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