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Kontakt

Naturheilpraxis Nicole Kubillus
Albrechtstrasse 10
12165 Berlin
Steglitz-Zehlendorf
Tel.: 030 - 797 450 24
Fax: 030 - 797 450 26
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Vorbeugende Massnahmen gegen Sportverletzungen

Ob im Breiten-, Freizeit- oder im Leistungssport, Sportverletzungen sind immer möglich. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, können folgende vorbeugende Massnahmen sinnvoll sein:

  • Aufbau-, Ausdauer und Stabilitätstraining

    Wer sportliche Ziele verfolgt, sollte ein gutes und sinnvolles Aufbautraining in Erwägung ziehen.
    All zu viel Ehrgeiz ohne richtiges Training kann schnell zu ungewollten Verletzungen führen. Ein gutes Kraft-, Ausdauer- und Stabilitätsaufbautraining kann von einem Trainer oder Sportphysiotherapeuten erstellt werden.

  • Warm-up und Stretching

    Um den Körper auf die Belastung vorzubereiten, sollte er vor dem Wettkampf unbedingt ausreichend aufgewärmt und bewegt werden.
    Was das Dehnen (Stretching) betrifft, gibt es verschiedene Philosophien. Die eine besagt, dass das Dehnen nach dem Aufwärmen unbedingt miteinbezogen werden sollte. Eine andere wiederum besagt, das passive Dehnen vor der Aktivität zu unterlassen, weil der Muskeltonus herabgesetzt wird. Für Sportarten, die eine grosse Beweglichkeit erfordern, wie z.B. Turner, Eiskunstläufer etc. wird hier dennoch das Dehnen empfohlen. Hier gilt es für sich die geeignete Variante zu finden und evtl. auf die Sportart spezifisch abzustimmen.

  • Mentales Training und Konzentration

    In der Trainingsphase aber auch besonders unmittelbar vor dem Wettkampf, kann mentales Training die Konzentration und Leistungsfähigkeit unterstützen. Mentaltraining kann mit einem Mentaltrainer gemacht werden, aber es eignet sich auch wunderbar als Methode, die man, einmal erlernt, alleine für sich zu Hause oder in der Umkleidekabine vor dem Training oder Wettkampf anwenden kann. Eine weitere Möglichkeit ist das Autogene Training. Ob mentales oder autogenes Training, es ist ein Training und die Früchte kann man ernten, wenn man trainiert. Beide Formen können auch in der Gruppe, sprich als Mannschaft betrieben werden. Dabei ist es hilfreich, wenn der Trainer oder Mentaltrainer die Gruppe anleitet.

  • Umfeld, Privatsphäre etc.

    Wenn Sie vor wichtigen Wettkämpfen (Spiele, Turniere, Läufe etc.) stehen, ist es von Vorteil, wenn private oder andere "Ungereimtheiten"  geklärt sind. Oftmals kennt man die Daten der Wettkämpfe weit vorher, so dass in der Regel Klärungen nicht kurz vor dem Wettkampf statt finden müssen, sondern vorher erledigt werden können.
    Sollten Sie von anderem Kummer, Ärger, Trauer, Unzufriedenheit, Ängste, Nervosität etc. betroffen sein, empfiehlt es sich, diese mittels verschiedenen Verfahren abzubauen. Dem einen genügt ein gutes Gespräch, dem anderen hilft eine Massage und wieder andere begeben sich in psychotherapeutische Hände.
    Ich arbeite in meiner Praxis erfolgreich mit einem speziellen Stressabbauverfahren nach Fred Gallo in Kombination mit der klassischen Homöopathie. Mittels Muskeltest aus der Kinesiologie, Beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte, sprechen von Affirmationen und der Gabe der passenden homöopathischen Arznei, kann so oft in kurzer Zeit das Stresslevel reduziert werden.
    Von grosser Kraft ist auch die Unterstützung des Umfelds (Familie, Partner, Freunde). Freuen Sie sich über Unterstützung aus Ihrer näheren Umgebung und ermuntern Sie Ihre Lieben Sie bei den Wettkämpfen moralisch zu unterstüzten. Ein gestärkter Rücken durch die Familie und Freunde ist Gold wert und kann wesentlich zum Erfolg beitragen.

  • Angepasste Ruhe- und Aktivitätsphasen

    In der leistungsorientierten Welt von heute, neigt man dazu in allen Bereichen leistungsfähig und erfolgreich sein zu wollen. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber es ist zu bedenken, dass bei vermehrter körperlicher und/oder geistiger Leistung auch eine entsprechende Ruhephase nötig ist. Die Ruhephase trägt einen grossen Teil zum Erfolg der Aktivitätsphase bei, was oft unterschätzt wird.
    Zu der Ruhephase gehört auch der Schlaf. Dieser sollte erholsam und möglichst ungestört verlaufen. Manchmal kann es sinnvoll sein, Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer zu verbannen oder das Schlafzimmer auf andere Störfelder (z.B. Ticken von Weckern oder Uhren, Fernseher, Wasseradern, etc.) zu kontrollieren.

  • Ausgewogene Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme

    Wer körperlich aktiv ist, braucht eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr. Man bedenke, dass der Körper in Trainings- und Wettkampfsphasen (sowie in Prüfungsphasen, zu Krankheitszeiten etc.) vermehrt Wasser benötigt, damit die Zellen und der Stoffwechsel gut funktionieren können. Deshalb sollte man nicht nur während eines Wettkampfes genügend Wasser trinken, sondern auch zwischendurch. Täglich 2-3 Liter Flüssigkeit wären für Nicht-Sportler optimal. Die optimale Flüssigkeitszufuhr bei Sportlern liegt also etwas höher. Kaffee, Süssgetränke und alkoholische Getränke gehören zu den Genussmitteln und zählen eigentlich nicht zur Flüssigkeitszufuhr. Menschen, die kein grosses Durstgefühl entwickeln oder sogar Abneigung gegen das Trinken empfinden, kann es helfen das Trinkangebot interessant zu halten, indem sie abwechslungsreich Trinken. Besonders geeignet sind Wasser, Kräutertess, verdünnte Fruchtsäfte von verschiedensten Früchten etc.

  • Ausreichende Versorgung vorhandener Verletzungen

    Gibt es bereits Verletzungen oder bekannte Schwachstellen, sollten diese ausreichend geschützt, resp. gestützt werden. Das gleiche gilt für die Aufbauphase nach einer Verletzung. Ihr Sportarzt oder Physiotherapeut wird Ihnen hierfür die geeignete Bandage, Stütze oder Schiene verschreiben. Das Tragen von Bandagen, Stützen, etc. über längere Zeiträume, wird wegen dem möglichen Abbau und/oder Unterforderung des Stützgewebes kontrovers diskutiert. Hierzu kann Sie Ihr Sportarzt oder Physiotherapeut bestimmt ausreichend beraten. Das Ziel sollte es sein, die eigenen Kräfte wieder so auf Vordermann zu bringen, dass die Stüzten, Schienen etc. wieder abgebaut werden können, sprich nicht mehr nötig sind.

  • Angepasste Ausrüstung

    Egal bei welchem Sport, es ist von Vorteil, sich eine angepasste Ausrüstung zu zulegen. Gute Schuhe zum Laufen, Wandern, Basketballspielen etc., gute Schoner zum Fussballspielen, Inlineskaten etc., ausreichende Schutzkleidung zum Eishockey- und Rugbyspielen etc., Helme zum Fahrrad- und Motorradfahren, Reiten etc., sind von grosser Wichtigkeit. Zum Thema Helm sei noch gesagt, dass ein Helm, der bei einem Unfall seinen guten Dienst getan hat, unbedingt ersetzt werden sollte oder mindestens „geröntgt“ werden sollte. Dem Helm ist von aussen nicht immer anzusehen, ob er noch den nötigen Schutz gewährt. Materialprüfungs-stellen oder Motorradhändler können Ihnen dazu bestimmt Auskunft geben.
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